Warnhund-Azubi MARIE HAT IHREN Menschen GEFUNDEN

NUN HAT AUCH MARIE IHREN MENSCHEN GEFUNDEN: Sie wird eine zehnjährige begleiten, die mit der Erkrnakung Diabetes lebt. Wir wünschen den beiden ALLES GUTE für ihren weiteren Weg.

 

So hat MARIE gesucht und gefunden:

Es mag ungewöhnlich erscheinen, dass MARIE auf diesem Weg ihren Menschen sucht… sie wurde von uns als Assistenzhund für ein Mädchen mit Diabetes ausgebildet… und nun wo MARIE umziehen könnte möchte die Familie sie nicht mehr.

An MARIE liegt es sicherlich nicht. sie ist ein TRAUMHUND!
MARIE ist eine Doodlehündin in der Größe „Zwerg“. Ihre Mama ist ein Prager Rattler (eine Hunderasse, die an bömischen Adelshäusern seit vielen Generationen als „Gesellschaftshund“ der Damen gezüchtet wurde), ihr Papa ist ein Zwergpudel. Als Prager Doodle haart sie nicht und muss regelmäßig geschoren werden.

MARIE ist zwar nur gut 30cm hoch und wiegt schlanke 4,5 kg… ABER SIE IST EIN WARNHUND und hat ihre Warnfähigkeit bei Asthma, Diabetes und Epilepsie bereits mehrfach unter Beweis gestellt.

MARIE ist im August 2017 geboren und eine sehr menschenbezogene, freundliche, arbeitsfreudige Hündin die einfach nur gerne mit ihrem Menschen zusammen ist. Sie kennt natürlich die Grundkommandos, läuft auf Spaziergängen frei und zeigt keinen Jagdtrieb: ein idealer WARNHUND für einen Menschen, der in der Hauptsache die Warnfähigkeit wünscht. Aufgrund ihrer Größe kann Marie keine Dinge aus höheren Regalbrettern ziehen, keine Türen öffnen und keine Lichtschalter betätigen. Aber sie apportiert gerne und mit großem Eifer und kann z.B. die Angehörigen nachts informieren oder auch einen Notrufknopf bedienen.

MARIE kennt sowohl Stadtleben wie auch das Leben auf dem Land, verschiedene Fahrzeuge, andere Tiere und verträgt sich auch mit Kleintieren und Katzen.

MARIE freut sich auf eine Lebensstellung bei einem (erwachsenen) Menschen mit Epilepsie, Diabetes, Nakrolepsie, Asthma oder Migräne.

MARIE kann ab Mitte November (nach der Kastration) umziehen oder noch weitere Assistenzleistungen bei uns lernen.

Für weitere Infos und für ein Kennenlern-Termin freuen wir uns über eine eMail.

P.S. MARIE wird NICHT für eine Schutzgebühr oder einen „Welpenpreis“ abgegeben!

Emotional-Support-Dog

Emotional Support Animal / Dog

Ein Emotional Support Dog (ESD = Unterstützerhund bei emotionalen Unsicherheiten) unterstützt seinen Menschen im Alltag in belastenden Situationen. Im Unterschied zum PTBS Assistenzhund lernt der ESD häufig keine „klassischen“ Assistenzleistungen. Er unterstützt durch seine Anwesenheit und seine bedingungslose Loyalität zu seinem Menschen, bei Bedarf lernt der ESD „klassische“ Assistenzleistungen wie Notfallmedikamente holen, Abstand schaffen, Blocken, Stützen beim Gehen…. Der ESD unterstützt eine Therapie des Betroffenen, kann diese aber nicht ersetzen. Ein ESD ist KEIN Schutzhund, der durch Bellen oder Knurren fremde Menschen auf Abstand hält!

Typische Erkrankungen für einen Emotional Support Animal:

* spezifische und unspezifische Ängste                         * Depression

* Panikattacken                                                                  * bipolare Störung / Gemütsstörung,

* Burnout-Syndrom / BoreOut-Syndrom                         * Phobien

* andere psychologische und emotionale Erkrankungen

Typische Aufgaben:

* Aufmuntern / zum rausgehen motivieren                    * Panik unterbrechen

* an einen ruhigen Ort führen                                          * an Medikamente erinnern

* Hilfe/Unterstützerpersonen holen                                 * wecken

* immer und überall dabei sein und so Sicherheit vermitteln

Ausbildungsformen:
* kombinierte Ausbildung                                                  * Fremdausbildung

Ausbildungsdauer: ca. 12 – 24 Monate, mit einem Welpen / Junghund ca. 18-24 Monate

geeignete Rassen:

* typische Gesellschaftshunderassen wie Coton de Tulear, Cavalier King Charles Spaniel, Pudel, Boston Terrier,…

* alle Hunde und Mischlinge, die keinen ausgeprägten Trieb (Jagd,- Schutz,- Territorial,- Hüte,- Beute,- oder Meutetrieb) haben

Ein ESD muss eine vor allem einen engen Bezug zu seinem Menschen haben, grundsätzlich freundlich sein, eine hohe Reizschwelle und eine hohe Toleranz mitbringen und sehr gut sozialisiert sein. Er sollte eher unterwürfig sein, im Notfall aber selbstbewusst genug eigene Entscheidungen zu treffen.

Bei Ausbildungsbeginn sollten die Hunde nicht älter als 3 Jahre sein.

 Voraussetzungen: 

* Empfehlung des behandelnden Facharztes und / oder Schwerbehindertenausweis

* Tierliebe der gesamten Haushaltsangehörige

* kein weiterer Hund im Haushalt

* Ein menschliches Netzwerk, dass sich bei Verhinderung um den Hund kümmert.

Kosten:

In Abhängigkeit von Ausbildungsform und Anforderungen liegen die Kosten für einen ESD bei ca. 7.500,- € bis zu ca. 18.000,- €

In Einzelfällen übernimmt die Krankenkasse bzw. der Rententräger einen Teil der Kosten.

BESONDERHEIT:

Da es die Emotional Support Animal in Deutschland erst seit kurzem gibt, empfehlen wir allen unseren Kunden ihren Emotional Support Animal bei einer Zentralstelle in Amerika registrieren zu lassen.

Haben sie weitere Fragen zum Emotional Support Dog? Bitte kontaktieren sie mich.

Freddy hat seine Zwishenprüfung bestanden…

Anfang Dezember war es für unseren Pudel Freddy so weit:

 

 

Erst die große Gesundheitsauswertung und dann die Zwischenprüfung.

Beides hat er gut gemeistert und bestanden!

Der Tierarzt war sehr angetan von diesem entspannten, gerade einmal 12 Monate alten Jungrüden, der während der Untersuching glatt eingeschlafen ist. Die Röntgenbilder ergaben Top-Werte für Hüfte und Ellenbogen, die anschliessende Untersuchung keine Auffälligkeiten der Knie oder Wirbelsäule, von Herz / Lunge, dem Bewegungsapparat oder im Blutbild.

 

 

In der Zwischenprüfung musste Freddy zeigen, dass er sich auch an einem Freitag vor Weihnachten in einem großen Einkaufszentrum in Köln auf seinen Menschen konzentrieren kann. … es ist ihm zeitweise schwer gefallen den vielen Futterversuchungen auf „Schnauzenhöhe“ (= Kinder mit Plätzchen, Waffeln, eis…) zu wiederstehen, da können wir noch mehr erreichen.

Aber er hat auch hier bestanden, die Prüferin war weitgehend zufrieden mit ihm und unserer Arbeit.

 

Der nächste Schritt ist nun, das gelernte zu festigen, die „Verfressenheit“ noch besser in den griff zu bekommen und mit der Spezialausbildung „Autismus-Begleithund“ zu beginnen.

Parrallel dazu sammelt seine Familie Spenden, um die Ausbildung finanzieren zu können. Wer dabei unterstützen möchte:

https://www.betterplace.org/de/projects/58270-ein-assistenzhund-fur-galin