Ausbildungsablauf

Wir bilden fast ausschließlich in sogenannter stationärer oder auch „FREMDAUSBILDUNG“ aus. Dies bedeutet, dass der Welpe direkt vom Züchter aus zu uns zieht, und während seiner gesamten Ausbildungszeit bei uns wohnt. Hin und wieder zieht ein Welpe auch zunächst zu einer, sorgfältig ausgewählten Patenfamilie. In diesem Fall zieht der Hund nach der Grundausbildung zu uns.

Eine Alternative für Menschen mit viel Hundeerfahrung, Zeit und Geduld ist die „EIGENAUSBILDUNG„. Hierbei zieht der Welpe bzw. Junghund im Alter von 8 Wochen (direkt vom Züchter), mit ca. 5 Monaten (nach einem 10 Wochen-Welpen-Intensivtraining) oder mit 12 Monaten (nach der Grundausbildung bei uns) zu seinem neuen Arbeitgeber, seiner neuen Familie

 

Um einen Überblick über die wichtigsten Kriterien für „Eigenausbildung“ oder „Fremdausbildung“ zu bekommen finden sie hier eine Tabelle:

  Eigenausbildung Fremdausbildung

(komplette Ausbildung bei uns)

Kombinierte Ausbildung

(z.B. im ersten Jahr bei uns, danach beim Assistenznehmer)

Wer sucht den Welpen aus? Sie, mit unserer Unterstützung Wir Wir, mit Rücksprache mit Ihnen
Wer kauft und bezahlt den Welpen? Sie Wir Wir
Wer kümmert sich um die Stubenreinheit Sie, mit unserer Unterstützung Wir Wir
Wer kümmert sich um die Sozialisierung im ersten Lebensjahr (Alltagsgewöhnung, Verkehrssicherheit,…) Sie, unter unserer Anleitung Wir Wir
Wer ist für die Grundkommandos und die Leinenführigkeit zuständig Sie, unter unserer Anleitung Wir Wir
Wer bezahlt Futter, Steuer, Versicherung und den Tierarzt im ersten Lebensjahr? Sie Wir Wir
Wer bezahlt die Impfung? Sie Wir Wir
Wer bezahlt den Gesundheitscheck Sie (Kosten je nach Tierarzt zwischen 250,- – 500, -€) Wir Wir
Wer trägt das Risiko, dass der Welpe evtl. nicht für die Ausbildung geeignet ist? Und wer sucht ihm ggf. ein geeignetes Zuhause Sie Wir Wir
Wer absolviert den Eignungstest und wer übernimmt die Kosten? Sie Wir Wir
 Mit welchen Ausbildungskosten müssen sie rechnen? *

*abhängig von Hunderasse, Einsatzgebiet und gewünschten Assistenzleistungen sowie Eigenleistung im training

 ca. 6.000 – 12.000 € zzgl. Hundekaufpreis, Futter, Steuer etc.  ca. 20.000-30.000 €  ca. 14.000 – 20.000 €

Diese Liste lässt sich noch um einige Punkte weiter führen. Sie sehen also, beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile.

Die Eigenausbildung ist weniger kostenintensiv, dafür bedeutet sie viel Arbeit, Geduld und viel Eigenleistung. Auch liegt das Risiko, dass der Welpe evtl. aufgrund von gesundheitlichen oder psychischen Problemen im Laufe der Ausbildung „nicht geeignet“ ist bei Ihnen.

Die Fremdausbildung bedeutet eine längere Wartezeit und höhere Kosten. Dafür können sie sicher sein, dass der Hund gesundheitlich wie psychisch geeignet ist.

Die Kombinierte Ausbildung (im esten Jahr bei uns, danach bei ihnen) ist eine Alternative für Menschen, die gerne selber ausbilden möchten, denen aber Geduld, Zeit oder auch einfach nur die Erfahrung fehlt.

Was auf keinen Fall unterschätzt werden darf: Die Ausbildung eines Assistenzhundes zu einem zuverlässigen Partner ist weit mehr, als die Ausbildung eines Familienhundes. Ein Assistenzhund muss „im Dienst“ jederzeit 100% zuverlässig arbeiten. Er muss absolut Umweltneutral sein, darf sich durch nichts in seiner Arbeit ablenken lassen und ist u.U. eine Lebensversicherung für seinen Menschen!

Wir beraten Sie gerne individuell und erstellen ihnen auch gerne ein individuelles Angebot. Uns geht es immer um das Wohl des Hundes und dem bestmöglichen Zusammenleben mit Menschen!